Baustelle
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Innenputz

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Der Verputzer ist ein wenig phlegmatisch… Was er macht, macht er gut, aber es daaaaauuuert…

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Immerhin ist er jetzt bald fertig mit dem Innenputz… Auf den Bildern ist die untere Putzschicht zu sehen, die zweite ist aber (zumindest im Erdgeschoss) mittlerweile auch drauf… Bilder folgen…

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Wir haben uns für einen Kalkputz entschieden anstatt des preisgünstigeren Gipsputzes…

Auch das war eine Diskussion mit dem Verputzer. natürlich ist es für den Handwerker einfacher, Gipsputz zu verarbeiten. Geht schnell, ist billig und macht wenig Ärger. Rein bauphysikalisch ist Gipsputz aber nicht zu empfehlen. Gips speichert in großem Maße Wasser, gibt es aber nicht mehr her. Wenn Gips mal feucht wird (Wassereintritt o.ä.), fängt er direkt an zu schimmeln. In vielen Massenneubauten, die extrem schnell hochgezogen werden, kommt der Gipsputz oft vor dem ersten Einzug nochmal raus und wird neu gemacht. Das liegt daran, dass aufgrund des engen Zeitplanes die bauten nicht vor Einbringung des Putzes austrocknen können und dann der Gipsputz mal flott anfängt zu schimmeln. Ergo: für gutes Raumklima mit guter Feuchteregulierung, Schimmelresitenz und den Einsatz natürlicher Baustoffe einfach einen Kalkputz nehmen. Das konnten unsere Vorfahren vor langer Zeit schon gut, was man heute wieder entdeckt.

Wir haben uns für den Kalkputz weber.kal 172 von „Weber Saint-Gobain“ entschieden. eine 100%ige Marktanalyse haben wir nicht gemacht, aber ich denke, so falsch liegen wir nicht. Da der Kalkputz an sich nicht eben ist, kommt obendrauf noch einge Glätte weber.cal 178, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. das ist auch der eigentliche Nachteil bei dieser Art von Putz, da zusätzliche Arbeitsgänge notwendig sind, die eben Zeit und damit Geld kosten. aber mal ehrlich: man gibt so viel Geld für einen Neubau aus, da sollte es doch an den paar Arbeitsstunden für ein gutes Raumklima nicht hängen, oder?

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